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                    Ihren Hund zu pflegen...macht Spass!

 

  Eine regelmäßige Pflege Ihres Hundes ist sehr wichtig, damit sein Fell immer sauber und gesund aussieht. Diese fördert nicht nur das Wachstum seines Fells, sondern tut auch seiner Haut gut. Mit einem geeigneten Pflegeprogramm können Sie im Nu erreichen, dass Ihr Hund großartig aussieht und sich rundum wohlfühlt.


Die Fellpflege Ihres Hundes ist ein angenehmer Zeitvertreib, sowohl für Sie, als auch für Ihren Hund. Sie trägt nicht nur zu einem hübschen Aussehen Ihres Hundes bei, sondern führt auch zu einer besonderen Beziehung des Vertrauens und der Zuneigung.



  GRUNDAUSSTATTUNG:

1.  Einen Antistatic-Kamm (möglichst keinen Metallkamm, denn dieser 'schneidet' die Haare ab!).
2.  Eine sehr gute, spezielle Drahtstift-Bürste ohne Noppen mit Luft-Polsterung (durch Noppen werden Haare ausgerissen!) – keinesfalls eine Bürste mit gekrümmten Drähten (Pudelbürste) verwenden.
3.  Ein spezielles, rückfettendes Shampoo (keinesfalls ein Normal-Shampoo, wie Sie es für sich benützen, da die Haut des Menschen einen anderen PH-Wert hat).
Auch die meisten üblichen Hundeshampoos sind für das Yorkie-Haar nicht besonders geeignet – auch wenn ein Yorkie-Bildchen drauf sein sollte.
4.  Eine dazupassende Spülung.
5.  Ein spezielles Pflege-Spray (wichtig auch für die Zwischendurch-Pflege).
Zusätzlich zu den Pflegeprodukten benötigen Sie zwei oder drei Haarspangen, eine leichte Yorkie-Leine, ein Bettchen oder Körbchen, eine Decke, einen Napf für das Futter und einen fürs Wasser, evtl. noch Ohr-, Augen- und Zahnlotion.

Die Haarpflege
 
Täglich kämmen und bürsten, damit das Haar nicht verfilzt. Nach einem Spaziergang können sich Knötchen gebildet haben oder aber kleine Ästchen haben sich verfangen. Lösen Sie diese Stellen mit dem Finger – erst dann kämmen und bürsten. Bei unvorsichtiger Behandlung würden die Haare statt zu wachsen, abbrechen.
2 bis 3 mal wöchentlich etwas Nerzölspray in das Haar eingebürstet, hilft, das Seidenhaar widerstandsfähiger zu machen. Sehr empfehlenswert ist eine gute, nachölende Spülung; das Haar wird dadurch pflegend geschützt.

Wenn Sie wollen, dass das Haar, das den Yorkie letztendlich berühmt gemacht hat, auch wächst, sollten Sie zu wildes Verwursteln der Haare verhindern. Da helfen Streicheleinheiten 'in eine Richtung' – diese sind zudem bei Ihrem neuen Hausgenossen sehr beliebt.

Der Yorkie wurde berühmt durch seine langen Haare und die rote Schleife im Schopf. Das ist nun wiederum kein spezieller Geck; die Schleife oder Spange hat die Aufgabe, das lange Kopfhaar aus dem Gesicht zu halten – Augenentzündungen können dadurch ebenfalls vermieden werden.
Sie können auch einen kleinen Ringgummi verwenden. Aber bitte nicht zu stramm, da sich am Oberkopf sonst eine kleine kahle Stelle bilden könnte (was manche im ersten Schreck für Hautpilz oder Haarausfall halten).

Was tun, wenn das Haar Ihres Yorkies immer wieder abbricht oder nicht richtig wachsen will?
Dies könnte in der Zuchtlinie liegen. Meist aber fehlen die nötigen Haaraufbau-Substanzen. Ein sehr gutes Präparat ist »Hypercoat«, das man täglich dem Futter beimengt oder/und »Biotin Forte« in Tabletten- oder Pulverform .Die Tabletten kann man zwischendurch auch als Leckerlis anbieten. Grundsätzlich aber muss man eine solche »Kur« längere Zeit durchführen, um ein sichtbares Ergebnis sehen zu können. Grundvoraussetzung ist vor allem die regelmäßige Haarpflege mit guten Pflegeprodukten (Shampoo, Spülung und Spray usw.).

Wie und wie oft bade ich meinen Yorkie?

Es empfiehlt sich, Ihren Yorkie alle 3 bis 4 Wochen zu baden – und wenn es notwendig sein sollte, auch öfter. Eigentlich immer dann, wenn Sie glauben, dass es mal wieder an der Zeit ist. Alles andere, was Sie darüber gehört haben, können Sie getrost vergessen. Es ist purer Schwachsinn, wenn Ihnen jemand erzählen sollte, dass man den Yorkie so wenig wie nur möglich baden sollte.

Bevor Sie mit dem Baden beginnen, ist der Gehörgang mittels eines Wattepfropfens zu schützen. Das Haar beim Einshampoonieren nicht zu stark rubbeln und die Augen schützen. Nicht jedes Hundeshampoo ist für Ihren Yorkie geeignet, sind Sie deshalb bei Ihrer Wahl vorsichtig.




Und so badet man einen Yorkie:

1.  Mit einem Spezial-Shampoo (z.B. Toy’sDog) gut einshampoonieren.
2.  Spülung auftragen und einwirken lassen.
4.  Gut ausspülen und mit Handtuch vortrocknen nicht übermässig reiben.
5.  Den nassen Hund trockenföhnen.

Im Winter und bei kalter Witterung nie nass herumlaufen lassen.
Wenn Sie während des Föhnens das Haar bürsten, wird der Trocknungsvorgang beschleunigt; auch das Haar wird dadurch glatter – ein Effekt, der durchaus erwünscht ist.
Anschliessend ein spezielles Pflegespray (Toy’sDog) sparsam auf die Bürste oder direkt aufs Haar sprühen und gleichmässig einbürsten.
Der Scheitel am Rücken wird mittels einer Stricknadel oder eines Stielkammes gezogen.


Augenpflege

Der Tränenfluss wirkt sich beim Yorkie zwar nicht so unvorteilhaft aus, wie zum Beispiel beim Malteser – eine Augenpflege ist jedoch auch hier notwendig. Die Tränenflecken sollen regelmässig durch eine spezielle Lotion (z.B. Toy’sDog Augen-Lotion) behandelt werden (auf Watte oder ein weiches Tuch träufeln und dann reinigen). Zusätzliches Reinigen rund um’s Auge mit der Toy’sDog Augen-Lotion ist ebenfalls sehr empfehlenswert – täglich oder auch nur 2 bis 3 mal wöchentlich angewandt, lindert unangenehme Reizungen, die durch Haare und feinkörnigen Staub immer wieder hervorgerufen werden.
Bei sehr starkem Tränenfluss sollten Sie den Tierarzt konsultieren – er kann evtl. den Tränenkanal freilegen.

Ohrenpflege

Die im Gehörgang wachsenden Haare sind von Zeit zu Zeit mit den Fingern auszuzupfen. Der äußere Teil des Ohres ist ebenfalls von Verschmutzungen wie z.B. Staub zu reinigen. Aber bitte niemals mit Wattestäbchen im Gehörgang herumstochern. Diese Reinigung überlassen Sie am besten Ihrem Tierarzt oder Ihrem Züchter. Auch die Pflege-Service der Clubs übernehmen manchmal diese Arbeit.
Manche Hunde werden von Ohrmilben befallen, evtl. hervorgerufen durch das Spielen mit anderen, fremden Hunden (hier hilft Jacutin u.ä.). Um die Ohren einer regelmäßigen Pflege zu unterziehen, empfiehlt es sich, 1 mal wöchentlich oder alle 14 Tage Ohrentropfen aus der Apotheke in das Innere zu träufeln. Auch die Ohr-Muschel soll regelmäßig gereinigt werden (Toy’sDog Ohr-Lotion).

Sehr wichtig: Haarpflege am Ohr.

Das obere Drittel der Ohren sollte immer von Haaren befreit werden. Dies bewerkstelligt man, indem man mit einer kleinen, aber hochwertigen Spezial-Schermaschine  etwa ein Drittel bis die Hälfte der Haare am Ohr abrasiert.
Das Haar an den Rändern ist mit einer kleinen, an den Spitzen abgerundeten Schere, zu entfernen. Aber bitte Vorsicht – die Hunde bewegen oft ruckartig den Kopf - und schon ist es passiert.
Wenn das Haar am oben Drittel der Ohren nicht schon bereits im Welpenalter regelmässig entfernt wird, können Schlappohren entstehen.
Bis zur Beendigung des Zahnwechsels kann es vorkommen, dass das Ohr »kippt«, obwohl es vorher bereits aufrecht gestanden ist (manchmal hängt/kippt auch nur eines). Aber keine Panik, dies regelt sich meistens von selbst. Man muss aber immer regelmäßig das Haar an den Ohren zu einem Drittel bis zur Hälfte mit der Spezial-Ohren-Trimm-Maschine entfernen.
Wenn Sie aber befürchten müssen, dass die Ohren trotz richtiger Pflege nicht stehen wollen, dann fragen Sie am besten Ihren Züchter oder den Pflege-Service Ihrer zuständigen Yorkie-Gruppe. Es gibt Hilfsmittel, die das Stehen der Ohren unterstützen – auch hier weiß Ihr Züchter am ehesten Bescheid.

Anmerkung: Bei Yorkies mit dickerem, schwererem »Ohrleder« (normalerweise müsste es verhältnismäßig dünn sein) kann es vorkommen, dass diese Ohren aufgrund des Eigengewichtes niemals zum Stehen gebracht werden können. Dies betrifft sehr oft Yorkies, die zu dunkel oder zu groß geraten sind oder übermäßigen, wolligen Haarwuchs aufweisen.

Auch wenn so mancher Yorkie-Liebhaber ein Hängeohr mit üppigem Haarwuchs bevorzugt, sollte man daran denken, dass durch fehlende Luftzufuhr Krankheiten im Ohr entstehen können, die bei einem Stehohr kaum in Erscheinung treten. 


Zur Körperpflege gehören auch regelmässige Zahnkontrollen.

Ein gesunder Mund ist für das Wohlbefinden des Hundes wichtig. Bei Bildung von Zahnstein besteht das Risiko zu Kariesbildung und Zahnfleischentzündungen. Letztere können beim Hund zur Lockerung der Zähne führen. Der Mund ist zudem Indikator für Krankheiten anderer Körperteile (z.B. kann Nierenversagen Grund für Mundkrankheiten sein). Prüfen Sie deshalb in regelmässigen Abständen, am besten wöchentlich, das Zahnfleisch auf Entzündungen und die Zähne auf Verfärbung, Plaque oder Zahnstein. Achten Sie sich auch auf den Atem des Hundes. Gesunde Hunde haben keinen schlechten Atem!

Nebst einer regelmässigen Massage des Zahnfleisches, z.B. mit speziellen Kauknochen, dient regelmässiges Zähneputzen der Mundhygiene am besten. Benutzen Sie dazu eine weiche Zahnbürste und eine Hundezahnpasta (!). Bei Hunden, welche zu Zahn- und Zahnfleischproblemen tendieren, speziell einige kleine Hunderassen, drängt sich zwecks Vorbeugung von Paradontose (= allg. Begriff für Entzündungen rund um den Zahn) eine regelmässige Zahnsteinentfernung auf. Eine solche wird vom Tierarzt vorgenommen.

Anzeichen für Zahnprobleme sind schlechter Atem (Mundgeruch), Fressunlust, Reiben am Mund, starker Speichelfluss, Zähneklappern und Schluckbeschwerden.

Hundezähne sollten nicht mit fluorierter Zahnpasta für Menschen gereinigt werden. Fluoride können für Hunde, beim Verschlucken grosser Mengen, giftig sein!